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Hans Christoph von Rohr
Ein konservativer Kämpfer
Der NS-Gegner und Agrarpolitiker Hansjoachim von Rohr
Ca. 150 Seiten mit zahlreichen Abbildungen
11,5 x 18,7
mit Schutzumschlag
Ca. 16,90 € / 39.80 Fr.
ISBN 978-3-89850-206-1
Erscheint im September 2010
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Der Jurist und pommersche Rittergutsbesitzer Hansjoachim von Rohr gehörte von 1924 bis 1932 als Mitglied der Deutschnationalen Volkspartei dem Preußischen Landtag an. Anfang Februar 1933 wurde er Staatssekretär im Reichslandwirtschaftsministerium, um in der Regierung Hitler die konservativen Positionen zu behaupten. Er hatte (so ziemlich als Einziger) am Kabinettstisch massive Auseinandersetzungen mit dem neuen Reichskanzler, weshalb er im September 1933 entlassen wurde. Als „Hauptfeind der Nationalsozialisten in Pommern“ stand er beim sogenannten Röhm-Putsch 1934 auf der Todesliste. Danach schrieb er für die „Weißen Blätter“ des später ermordeten Freiherrn Karl Ludwig zu Guttenberg. Bis Kriegsende saß er in Gestapohaft, weil er sowjetische Kriegsgefangene christlich beerdigen ließ. Nach 1945 gründete er die Zeitschrift „Stimmen zur Agrarwirtschaft“ und wurde Sprecher der agrarpolitischen Opposition gegen die von der CDU geführte Bundesregierung. 1950 in den Landtag von Nordrhein-Westfalen gewählt, schloß er sich der FDP-Fraktion an. In den fünfziger Jahren bekämpfte er die einseitige Westorientierung Adenauers. 1969 gehörte er zu den Mitbegründern der Zeitschrift „Konservativ – heute“, für die u. a. Otto von Habsburg, Sebastian Haffner, Pascual Jordan, Hans Maier und Carl Zuckmayer schrieben.
Zielgruppen u.a.:
– Interessenten für Zeitgeschichte, denen es um unbekannte Kapitel der NS-Zeit geht;
– Landwirte, die mehr von der Agrarpolitik vor und nach 1945 wissen wollen;
– Bewohner von und Vertriebene aus Pommern, die sich für ihre
Landesgeschichte interessieren
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Dr. jur. Hans Christoph von Rohr,
geboren 1938 als Sohn von Hansjoachim von Rohr in Stettin, war nach dem Studium der Rechte und der Volkswirtschaft in deutschen, argentinischen und nordamerikanischen Unternehmen tätig, zuletzt als Vorstands- und Aufsichtsratsvorsitzender. 1998 trat er in eine Rechtsanwalts-Sozietät mit Sitz in Düsseldorf und London ein.
Hansjoachim von Rohr, 1933 für sechs Monate Staatssekretär im Kabinett Hitler, gehörte zur deutschnationalen Opposition gegen die NS-Führung. Bis Kriegsende war er in Gestapo-Haft und entging nur knapp der Ermordung. Nach 1945 wurde er Führer der agrarpolitischen Opposition in der Bundesrepublik, bekämpfte die Westintegration Adenauers, der seiner Meinung nach die Chance zur Überwindung der deutschen Spaltung zunichte machte, und gründete die Monatsschrift „Konservativ – heute“.
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