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Sabine Leutheusser-Schnarrenberger
Von der Freiheit, die ich meine
Ansichten und Einsichten einer Liberalen
Ca. 260 Seiten
13,5 x 20,5
mit Schutzumschlag
Ca. 19,90 € / 36.00 Fr.
ISBN 978-3-89850-204-7
Erscheint im September 2010
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In diesem Buch geht es um die seit zwanzig Jahren fortwährende Ausweitung staatlicher Machtbefugnisse. Die Freude der Deutschen über ihre wiedergewonnene Einheit war noch nicht verklungen, da wurde auch Deutschland von einer Welle fremdenfeindlicher und antisemitischer Gewalt erfaßt. Wie aus dem Nichts traten plötzlich die Verfechter des autoritären Schutzstaates auf den Plan. Plötzlich beklagten jene, die kürzlich noch vehement die Werte der freiheitlichen Verfassungen des Westens gegen den Sozialismus ins Feld geführt hatten, daß Deutschland sich aus den Fesseln der Vergangenheit befreien müsse, daß es den Deutschen an Werteorientierung und an gesundem Nationalbewußtsein fehle. Noch bevor die Organisierte Kriminalität und noch weit bevor der islamistische Terror als Bedrohungen ausgemacht waren, wähnten sich deutsche Intellektuelle bereits im molekularen Bürgerkrieg. Andere prognostizierten den Kampf der Kulturen, auf den der Westen sich militärisch vorbereiten müsse. Statt diesen Gefährdungen der freiheitlichen Ordnung mit der standhaften Verteidigung der grundgesetzlich garantierten Grund- und Freiheitsrechte zu begegnen, begann die Innen- und Rechtspolitik einen Prozeß völker- und staatsrechtlicher Entgrenzung staatlicher Machtbefugnisse in Gang zu setzen. Einen Prozeß, der bisher nur durch massive Interventionen des Verfassungsgerichts in halbwegs erträglichen Bahnen gehalten werden konnte.
Zielgruppen u.a.:
– Wähler der schwarz-gelben Koalition, die die Gedankenwelt der neuen Minister und ihre Rechtspolitik kennenlernen möchten;
– FDP-Mitglieder, die sich für die Entwicklung ihrer Partei interessieren;
– die Bürger von Bayern, die mehr von ihrer Landespolitik und -geschichte wissen wollen.
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Sabine Leutheusser-Schnarrenberger
1951 im westfälischen Minden geboren, war nach dem Jurastudium im Deutschen Patentamt tätig. Sie ist Rechtsanwältin, trat 1978 in die FDP ein, gehört seit 1990 dem Deutschen Bundestag an und wurde 1992 Bundesministerin der Justiz. Im Januar 1996 trat sie aus Protest gegen den „Großen Lauschangriff“ zurück. 2000 übernahm sie den Vorsitz der bayerischen FDP. 2009 wurde sie erneut Bundesjustizministerin.
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