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Gerhard Mayer-Vorfelder
Ein stürmisches Leben
Erinnerungen
Herausgegeben von Rainer Laubig
Ca. 250 Seiten
mit zahlreichen Abbildungen
13,5 x 20,5
mit Schutzumschlag
Ca. 19,90 € / 36.00 Fr.
ISBN 978-3-89850-205-4
Erscheint im September 2010
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Ein Leben in zwei Welten, in der einen Welt Präsident des VfB Stuttgart und des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Vizepräsident des Europäischen Fußballverbandes, Exekutivkomitee-Mitglied der FIFA, des Weltfußballverbandes. Partner und Kontrahent von Jürgen Klinsmann, Franz Beckenbauer, Jogi Löw und Theo Zwanziger. In der anderen Welt, der Politik, Wegbegleiter und Gegenspieler von Hans Filbinger, Lothar Späth, Erwin Teufel und Manfred Rommel. Ein Leben im Sturm. Weder auf dem Feld des Fußballs noch auf dem Parkett der Politik gehörte Mayer-Vorfelder je zu den Leisetretern. Weggucken, wegschauen, den bequemen Weg gehen kam nie in Frage. Der Einser-Jurist suchte das Heil stets in der Offensive – im Fußball wie in der Politik. „Ein Husar der praktischen Vernunft“ nannte ihn die „Frankfurter Rundschau“, als der baden-württembergische Kultusminister gegen die übertriebene Akademisierung des Schulunterrichts Front machte und die Rückkehr zu „alten“ Tugenden anmahnte – zur Empörung der Lehrerverbände und zur Freude der meisten Eltern. Er habe „seine Nehmerfähigkeiten und seine Krisenresistenz unter Beweis gestellt“, attestierte ihm die „Süddeutsche Zeitung“, als er alle Debatten und Intrigen um seine DFB-Präsidentschaft unbeschadet überstand.
Zielgruppen u.a.:
– alle Fußballfreunde, die sich für den DFB und den VfB Stuttgart interessieren;
– die Bürger von Baden-Württemberg, die mehr von ihrer Landespolitik und -geschichte wissen wollen;
– CDU-Mitglieder, die dem konservativen Flügel ihrer Partei nahestehen.
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Gerhard Mayer-Vorfelder,
geboren 1933 in Mannheim, war nach dem Jurastudium höherer Verwaltungsbeamter in Baden-Württemberg. 1976 wurde er Staatssekretär, 1980 bis 1998 war er Minister – zuerst für Kultur und Sport, dann für Finanzen. Von 1978 bis 1996 ist er auch Vorsitzender der Stuttgarter CDU gewesen. 1975 übernahm er das Amt des Präsidenten beim VfB Stuttgart, von 2000 bis 2006 war er Präsident des Deutschen Fußball-Bundes.
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