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Anna Marie Pfäfflin
Gottlob Heinrich Rapp
Goethes „wohl unterrichteter Kunstfreund“ in Stuttgart 1761-1832 Veröffentlichung des Archivs der Stadt Stuttgart Band 107
ca. 658 Seiten 101 Abbildungen
13,5 x 20,5 cm
Gebunden mit Schutzumschlag
€ 28,00 / SFr. 49,60
ISBN 978-3-89850-990-9
Veröffentlichung: Bereits erschienen
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Anna Marie Pfäfflin erinnert an eine außergewöhnliche Stuttgarter Persönlichkeit: an Gottlob Heinrich Rapp, 1761-1832, den Kaufmann – genauer gesagt: Tuchhänd-ler – , den Berater der Königin Katharina, den ersten Direktor der Hofbank, den freien Kunstlektor des Cotta Verlags und Mitarbeiter der Cotta’schen Kulturtageszeitung „Morgenblatt für
gebildete Stände“. Durch intensives Selbststudium wird er zu einem anerkannten Kunstkenner. Goethe
schätzte ihn, Schiller rühmte ihn, und Cotta druckte seine Schriften. 658 Seiten
Goethes „wohlunterrichteter
Kunstfreund“ in Stuttgart
Wer heute zum Kanon des „schwäbischen“ Klassizismus“ zählt, wird vor 200 Jahren von Gottlob Heinrich Rapp der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Kunstfreund Rapp ist 1797– von Schiller empfohlen – Goethes Gastgeber, der in Stuttgart „Tage wie in Rom erlebt“. Rapp ist fest im schwäbischen Netzwerk verwoben. Sein Haus nahe der Stiftskirche ist ein zentraler Ort des geselligen Lebens in Stuttgart. Er ist mit Dannecker verschwägert, der berühmte Gustav Schwab ist sein Neffe, der angesehene Kunstsammler Sulpiz Boisserée sein Schwiegersohn. Seit 1812 unterstützt Rapp die ersten Kunst- und
Industrieausstellungen in Stuttgart.
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Er ist 1827 Mitbegründer des Württembergischen Kunstvereins, 1829 Initiator der Kunstschule in Stuttgart. Die Lebensmaxime des
vielseitig Tätigen hat auch im 21. Jahrhundert Bestand: „Was soll der vollendete Künstler unter einen Haufen, der ihn nicht versteht?“
Anna Marie Pfäfflin, war als Verlagslektorin beim Deutschen Taschenbuch Verlag in München tätig. Nach dem Studium der Kunstgeschichte, Germanistik und der Europäischen Ethnologie in München und Wien folgten Anstellungen am Bayrischen Landesamt für Denkmalpflege
und am Institut für Bayrische Landesgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität. Derzeit arbeitet sie als wissenschaftliche Museumsassistentin in Fortbildung im Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin.
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