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Manfred Rommels
Schwäbisches Allerlei
Eine bunte Sammlung pfiffiger Sprüche, witziger Gedichte und zumeist amüsanter Informationen
160 Seiten
11,5 x 18,7 cm
Gebunden mit Schutzumschlag
16,00 € / 29,10 Fr.
ISBN 978-3-89850-170-5
Erscheinungstermin: Juli 2008
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Wußten Sie, daß der Bodensee nur um ein oder zwei Meter steigen würde, wenn die gesamte Menschheit in ihm ertrinkt? Daß die Schweizer mordlüsterner sind als die Deutschen? Oder daß Oldenburg reformiert wurde, bevor es überhaupt christianisiert worden ist? Solche oder viele ähnliche Dinge erfahren Sie aus Manfred Rommels Schwäbischem Allerlei, einer einmaligen Fundgrube ebenso überraschender wie amüsanter Informationen. Das Buch enthält aber auch wieder eine Fülle von neuen Sprüchen und Gedichten des nimmermüden Polit-Literaten.
Fremde Wurzeln großer Schwaben
Schwaben gilt neben Sachsen als deutsche Genielandschaft schlechthin: Sieht man etwas genauer hin, sind einige Genies freilich Importware: Die Familie des Klassikerverlegers Johann Friedrich Cotta stammt ursprünglich aus Sachsen, die des Auto-Erfinders Gottlieb Daimler aus Thüringen und die des Dichters Eduard Mörike aus der Mark Brandenburg.
Der Harem von München
1888 besuchte der Schah von Persien, das damals noch nicht Iran hieß, den bayerischen Prinzregenten Luitpold (1821 bis 1912) in München. Schah war seinerzeit Nasr Eddin (1831 bis 1896) aus der Dynastie der Kadscharen, die offiziel bis 1925 regierte und dann vom Haus Pahlawi abgelöst wurde. Nasr Eddin war der erste Herrscher auf dem Pfauenthron, der Auslandsreisen unternahm (und sie auch beschrieb). Ihm gefiel München sehr, nur seinen Harem müsse der Prinzregent erneuern, sagte der Schah, als er die ältlichen Palastdamen (aus dem bayrischen Adel, Prinzessinnen, Gräfinnen und Baroninnen!) erblickte. Außerdem bat er Luitpold, ihm eine Hinrichtung zu zeigen. Als der bedauerte, dafür stünde gerade kein Verbrecher zur Verfügung, soll der Staatsgast aus dem Orient ein Mitglied seines Gefolges angeboten haben, was die Bayern dankend ablehnten. Der Stuttgarter Publizist Gerhard Konzelmann berichtet in seinem Buch „Der verwaiste Pfauenthron“, daß Nasr Eddin nach seiner Ermordung von geistesgegenwärtigen Hofschranzen in seine Kutsche gehoben wurde und tot, aber sitzend durch Teheran fuhr. Bis zur Thronbesteigung seines Sohnes blieb das Volk im ungewissen über das Schicksal des Schahs.
Die eifrigen Stuttgarter
Der ehemalige Bundeskanzler Helmut Schmidt kann sich ein Leben nur in seiner Geburtsstadt Hamburg vorstellen. Denn: „In Frankfurt verdienen sie zuviel Geld, in Düsseldorf zeigen sie es auch noch, in Stuttgart sind sie mir zu eifrig und in Neu-Bonn (Berlin? –M.R.) zu aufgeblasen.“
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Professor Dr. h. c. Manfred
Rommel, geboren 1928 in Stuttgart, war dort bis 1996 22 Jahre lang Oberbürgermeister, dreimal Präsident des Deutschen Städtetags und bis 1999 Koordinator für die deutschfranzösische Zusammenarbeit. Nach dem Studium der Rechte und der Zweiten Juristischen Staatsprüfung trat er in den Dienst der Regierung seines Heimatlandes. Vor seiner Wahl zum Oberbürgermeister war er Staatssekretär des Finanzministeriums. Seit 1981 veröffentlichte er sechzehn Bücher. 2000 erschienen von ihm bei Hohenheim „Neue Sprüche & Gedichte“, 2001 „Holzwege zur Wirklichkeit“, 2002 „Ratschläge und fromme Wünsche“, 2003 „Das Land und die Welt“, 2004 „Ganz neue Sprüche & Gedichte“, 2006 „Vom Schlaraffenland ins Jammertal?“ und „Gedichte & Parodien“.
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